12.09.2026. Der Vorarlberger Mario He und der Tiroler Maximilian Lechner haben beim mit 208.000 US-Dollar dotierten China Open im Tangzhen Culture & Sports Center in Shanghai mit dem geteilten neunten Platz für die rotweißroten Top- resultate gesorgt.
He agierte dabei in der Doppel-K.-o.-Vorrunde mit klaren Siegen gegen den unter neutraler Flagge antretenden Russen Ruslan Chinakhov (9:4) und den in den USA lebenden Deutschen und Exweltmeister Thorsten Hohmann (9:3) zunächst sehr souverän. Der Rankweiler entschied anschließend in der Endrunde auch das nationale Duell um den Aufstieg ins Achtel- finale gegen den zweifachen 9-Ball-Weltmeister Albin Ouschan aus Kärnten mit 11:7 für sich. Der Viertelfinaleinzug blieb He dann jedoch durch eine 6:11-Niederlage gegen den Chinesen Xue Zhenqi verwehrt.
„Es war ein gutes Turnier für mich. Mein chinesischer Gegner im Achtelfinale spielt eigentlich Heyball aber beim China Open ist er auch ab und zu mit dabei. Er ist ein sehr guter Spieler und ich habe bei 4:3 und 4:4 Chancen gehabt, die ich nicht genutzt habe. Dann war ich bis zum 4:10 nur am Sitzen. Albin und ich haben davor ein solides Match gespielt, nicht perfekt aber auch nicht schlecht von beiden Seiten“ bilanzierte He.
Ouschan war in der Vorrunde nach einem 9:7-Auftaktsieg gegen den Peruaner Cristopher Tevez mit einer 4:9-Niederlage gegen Jeffrey Ignacio von den Philippinen in die Hoffnungsrunde gezwungen worden. Dort bestand der Klagenfurter die Nervenprobe gegen die deutsche Nachwuchshoffnung Yuma Dörner mit einem 9:8-„Hill-Hill“-Sieg, ehe die Endrunden- niederlage gegen He im Endklassement den gelteilten 17. Platz für den Weltranglistensechsten bedeutete.
Für Maximilian Lechner begann der Bewerb in der Vorrunde mit einem 9:5-Erfolg gegen den Spanier José Alberto Delgado, gefolgt von einem 9:0-Whitewash des Chinesen Shen Xinyang. In der ersten K.-o.-Runde war der Innsbrucker dann gegen Shens Landsmann Dang Jinhu deutlich mehr gefordert, um am Ende als 11:8-Sieger den Tisch zu verlassen. Im Match um den Viertelfinaleinzug gegen den Griechen Alexander Kazakis waren die Billardgötter aber nicht auf der Seite des Tirolers.
„Es war ein verrücktes Match. Ich habe sehr gut gespielt, eigentlich über das ganze Turnier. Er hat sicher mehr Fehler gemacht als ich aber ich habe es selten erlebt, dass über zwei Stunden lang ein Match nur in eine Richtung laufen kann. Es war wie verhext. Deswegen kann ich mir auch nicht viel vorwerfen. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel. Jetzt geht es weiter nach Vietnam, wo wir ein paar Tage Vorbereitungszeit auf die 10-Ball-WM haben“ erklärte Lechner.
Die mit 165.600 US-Dollar dotierte China-Open-Damenkonkurrenz ging heuer ohne österreichische Beteiligung über die Bühne. Die Kärntnerin Jasmin Ouschan wird zur Vorbereitung auf die vom 28. September bis 4. Oktober in Bali, Indonesien, ausgetragene 9-Ball-WM der Damen erst wieder beim mit 90.000 Dollar dotierten Saigon Women’s 9-Ball-Open in Ho-Chi- Minh-Stadt vom 21. bis 25. September auf dem internationalen Parkett aktiv sein.
Weitere Informationen:
WPA China Open, Shanghai: http://spba.org.cn/match/tz2026/mindex.htm
Livestream: https://wpalive.tv/wpalive-tv
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Andreas Kronlachner
Pressereferent / Media Office
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