02.03.2026. Lena Primus hat zu Beginn der 46. Europameisterschaften im Poolbillard in Antalya, Türkei, für das Highlight aus österreichischer Sicht gesorgt. Die Steirerin, die bei der stimmungsvollen Opening Ceremony auch als Fahnenträgerin für Team Austria fungierte, schnappte sich in der Auftaktdisziplin 14.1 endlos nach vier klaren Siegen in Folge und einer 44:75-Niederlage im Semifinale gegen die Deutsche Ina Kaplan die Bronzemedaille.
„Ich habe mir schon was erhofft im 14.1, aber es hat eher schleppend begonnen. Das erste Match war zum Reinfinden, und ich habe es irgendwie rübergebracht. Dann ist es mit jedem Match besser geworden. Ich war dann auch mit viel Selbst- bewusstsein am Tisch, und das Achtel- und Viertelfinale waren echt super solide. Da habe ich auch gute Serien geschossen. Leider habe ich im Halbfinale meine Leistung nicht so abrufen können. Das war natürlich schade, weil ich von Ina schon auch Chancen bekommen habe, die ich aber leider nicht nutzen konnte. Ich bin aber trotzdem sehr zufrieden mit meinem dritten Platz als Auftakt und hoffe natürlich, dass die nächsten Tage noch mehr bringen werden“, sagte Primus, für die es nach 14.1-Silber und 10-Ball-Bronze 2024 die dritte EM-Einzelmedaille in der Allgemeinen Klasse war.
Die Gleisdorferin mühte sich zu Beginn der Konkurrenz zu einem 75:62-Erfolg gegen die Portugiesin Vânia Franco, kam dann aber gegen die Tschechin Veronika Kohut Hubrtová mit einem klaren 75:37-Sieg zum direkten Aufstieg ins Achtelfinale richtig in Fahrt. Dort legte Primus ein 75:39 gegen die Deutsche Johanna Indlekofer nach und holte sich ihr Semifinalticket mit einem dominanten 75:19-Triumph gegen Alara Ghaffari aus Zypern, ehe gegen Kaplan das Aus kam.
Für die Kärntnerin Sandra Baumgartner endete die Auftaktdisziplin nach einem klaren Sieg und zwei Niederlagen bereits überraschend in der Doppel-K.-o.-Vorrunde. Den 14.1-Europameistertitel bei den Damen sicherte sich Linnéa Hjalmarström. Die Schwedin bezwang Ina Kaplan mit 75:54 und freute sich über ihren Europameistertitel in der Allgemeinen Klasse.
14.1-Gold bei den Herren ging an den Deutschen Stefan Kasper, der sich im Finale gegen seinen Landsmann Yuma Dörner mit 125:34 durchsetzte. Österreichs Starter, der Tiroler Clemens Schober und der Oberösterreicher Daniel Guttenberger, mussten nach Auftaktsiegen in der K.-o.-Runde der Letzten 32 (Schober) bzw. 64 (Guttenberger) die Segel streichen.
Die Poolbillard-Europameisterschaften 2026 werden bis zum 10. März im Miracle Resort Hotel in Antalya ausgetragen. Nach der Auftaktdisziplin 14.1 endlos fallen in den kommenden Tagen weitere Entscheidungen in folgenden Spielarten:
10-Ball – Finaltag am 4. März
8-Ball – Finaltag am 7. März
9-Ball – Finaltag am 10. März
Teams – Finaltag am 10. März
Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur
Verfügung und bedanken uns vorab für Ihre redaktionelle Berücksichtigung. Fotocredit: Predator: EPBF European Pool Championships
Mit freundlichen Grüßen Andreas Kronlachner
Pressereferent / Media Office Österreichische Billardunion Carambol.Pool.Snooker&EnglishBilliards
Josef-Schöffel-Straße 46
3013 Tullnerbach
Tel. +43 664 5262065
mailto:a.kronlachner@billardunion.at
www.billardunion.at